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"INSELCAFE"
auf
Spiekeroog In der alten Pastorei
führen wir bereits in zweiter Generation das Inselcafe.
Zentral im Ortskern gelegen, ein altes
Insulanerhaus
mit seinem besonderen Charme.
Unter alten Linden, mit großem sonnigem Garten, zum Liegen.
Wohnen können Sie bei uns
in Einzelzimmern, Doppelzimmern, oder
Ferienwohnungen.
Alle Unterkünfte bieten wir Ihnen mit
Frühstück/Büffet in unserem Cafe an.
Urgemütlich können Sie dort frühstücken.
Im Winter am warmen Kamin, im Sommer im Freien auf der sonnigen Terrasse.
In der alten
"Pastoren-Stube" bieten wir am Nachmittag Gelegenheit zur
gemütlichen Teezeit.
Geniessen Sie unser
grosses Angebot an selbst hergestellten Spezialitäten aus unserer
Konditorei.
- 20 verschiede Torten im
täglichen Wechsel
- 50 verschiedene
Kuchensorten
- Vollkornkuchen
- "Sanddorntorte",
"Friesentorte", "Rumflockentorte", "Engadiner
Walnusstorte"
...
- Leckeres Italienisches
Eis in 20 Sorten...
täglich frisch von uns hergestellt.
Außerdem:
In den Wintermonaten haben Sie die Möglichkeit, Urlaub auf besondere Art zu erleben.
attraktive
Pauschalangebote, mit Frühstück, Meerwasserbad, Sauna & friesischer Teezeit.
Wir
freuen uns auf Ihren Besuch,
Familie Gerdes
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Frühstücken auf der
sonnigen Terrasse |
Aus der Geschichte Spiekeroogs,
seiner Bewohner & Gäste:
In
der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als der deutsche Handel mit außereuropäischen
Ländern, vor allem aber die Wareneinfuhr aus den europäischen Überseebesitzungen,
beständig zunahm, verdingten sich viele Spiekerooger Männer auf
Frachtschiffen der verschiedensten nordwesteuropäischen
Seenationen.
In Bremen, Hamburg, Rotterdam, Amsterdam, Antwerpen, wo immer sie auch
anheuerten, waren sie als erfahrene und tüchtige Seeleute geschätzt.
Hier, in der internationalen Handelsschiffahrt, verdienten sie gut.
Viele junge Männer lockte wohl auch die weite Welt mit all ihren
Oberraschungen, ihrem Zauber und ihren Reizen.
Noch heute erzählt man sich in alten Insulanerkreisen von den
einstigen "Ostindienfahrern".
Andere
Spiekerooger Männer jener Zeit zog es in den hohen Norden, nach Island
und an die Gestaden Grönlands oder Spitzbergens.
Sie fuhren mit Walfangschiffen, oft über ein ganzes Jahr ausbleibend,
hinaus in die Einsamkeit der arktischen Treibeisfelder und verdienten
dabei nicht schlecht.
Auch von jenen "Walfängern" ist bei den Alten auf der Insel
dann und wann noch die Rede. Einst erzählte der Großvater oder die Großmutter
von ihnen, und so sind manche Einzelheiten aus dem ereignisreichen Leben
jener weitgereisten Männer der Nachwelt erhalten geblieben.
Die
Epoche der "Ostindienfahrer" und "Walfänger" wurde
durch die napoleonischen Eroberungskriege jäh unterbrochen.
Die Walfangschiffe fielen zu einem großen Teil den Engländern in
die Hände, und was sich von der deutschen Handelsflotte nicht rechtzeitig
in skandinavische, russische oder spanische Häfen in Sicherheit bringen
konnte, wurde von den Franzosen gekapert und in französischen Häfen vertäut.
Dort lagen sie nun über Jahre, während der langen Zeit der
Kontinentalsperre, ohne jegliche Pflege und verrotteten.. |